Die Einschulung ist ein weiterer Schritt hin zu einer umfassenden

Die Einschulung ist ein weiterer Schritt hin zu einer umfassenden Bildung Ihres Kindes und zugleich ein neuer Lebensabschnitt. Aufregend ist das oft fr die gesamte Familie. Doch worauf sollten Sie als Eltern achten, bevor die Schultte gefllt wird?

Egal ob Schlaf, Aufsteh oder Essenszeiten, mit der Einschulung ndert sich vieles. Der bergang vom unbeschwerten Kindergartenkind zum Schulkind ist eine Umstellung, die die ganze Familie betrifft. Denn mit der Einschulung Ihres beginnt auch fr die Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Unabhngig von Ihrem persnlichen Terminplan, der nicht selten mit beruflichen Anforderungen gefllt ist, mssen Sie Hausaufgaben betreuen, Schulfeste und Ausflge organisieren, den Haushalt in Schuss halten und vieles mehr. Es gilt: Aller Zeitknappheit zum Trotz mssen Sie kontinuierlich Ihre Leistung erbringen und Termine einhalten. Das stellt Sie nicht selten vor groe Herausforderungen. Helfen Sie sich, indem Sie sich regelmig mit anderen Eltern austauschen und sich bewusst Zeit fr wichtige Familientermine nehmen, wie zum Beispiel Elternabende.

Bildung: Die EinschulungsuntersuchungVor der Einschulung steht die sogenannte schulmedizinische Untersuchung. Sie dient dazu, mgliche Strungen und Entwicklungsdefizite festzustellen und rechtzeitig zu behandeln, damit Ihr Kind unbeeintrchtigt und mit Freude lernen kann. Zustndig fr die schulmedizinische Untersuchung sind sowohl Gesundheitsmter als auch Schulrzte. Viele Eltern verwechseln die Einschulungsuntersuchung mit einer Art KinderTV, in deren Anschluss Sie eine Mngelliste Ihres Kindes in den Hnden halten. Stolz und glcklich wren demnach nur diejenigen Eltern, deren Kind uneingeschrnkte Schulreif attestiert wird. Weit gefehlt, denn ein Kreuz an vermeintlich falscher Stelle auf dem Fragebogen stempelt Ihr Kind mitnichten als Mngel behaftet ab. Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell in den unterschiedlichsten Bereichen. Whrend sich die Einen mit sechs Jahren bereits sehr gut konzentrieren knnen, erreichen andere Kinder diesen Entwicklungsstand ein Jahr spter. Ein Schulkind zu sein bedeutet, mehr Regeln zu beachten und mehr Pflichten zu erfllen, als das fr ein Kindergartenkind der Fall ist. Viele Kinder mssen sich auch deswegen erst mit der neuen Umgebung Schule anfreunden. Untersttzen Sie Ihr Kind im Vorfeld der Einschulung, indem Sie Gesprche ber das bevorstehende Ereignis anregen. Als Eltern knnen Sie zudem Bcher zum Thema Einschulung und Schule kaufen und daraus vorlesen. Um sowohl Neugier als auch Vorfreude auf die Einschulung zu steigern kann es helfen, die Schulutensilien gemeinsam zu besorgen.

In Kindertagessttten finden meist in den letzten Monaten vor der Einschulung mehrere Besuche in der Schule statt und auch die potentiellen Lehrerinnen und Lehrer stellen sich ihren zuknftigen Schlern vor. Falls Ihr Kind keinen Kindergarten besucht, ist es wichtig, dass es im Vorfeld lernt auch eine beschrnkte Zeit ohne Sie auszukommen. Gewhnen Sie es deshalb an andere Erwachsene als Bezugspersonen und natrlich an den stndigen Umgang mit anderen Kindern.

Greifen Sie der Schule nach Mglichkeit nicht vorUnternehmen Sie gemeinsam mit ihrem Kind Aktivitten, bei denen es Spa hat und etwas lernen kann. Machen Sie beispielsweise einen Zoobesuch, erzhlen Sie Ihrem Kind Geschichten oder malen Sie gemeinsam Bilder. Solche oder hnliche Aktivitten sind deutlich besser geeignet, als wenn Sie Ihr Kind schon vor dem Schulanfang mit Lese und Lernmappen konfrontieren. Sie erzielen dadurch in der Regel keinen Lernvorteil, sondern steigern nur eine mgliche Unlust bezglich des Themas Schule.

Dennoch knnen Sie Ihr Kind bereits vor der Einschulung fordern und frdern:

Beim Treppensteigen knnen Sie die Stufen laut mit zhlen. So trainieren Sie Wahrnehmung von Farben und Formen.Mit Wrfelspielen regen Sie das strategische Denken Ihres Kindes an. Ihr Kind lernt dabei spielerisch, innerhalb eines Teams seine Rolle zu finden und als TeamSpieler zu funktionieren. Zustzlich lernt Ihr Kind, mit Niederlagen umzugehen und sich neuen Herausforderungen zu stellen auch das kann sich auf die bevorstehenden Schulleistungen positiv auswirken.